Einheitsgewerkschaft - Christliche Gewerkschaften

Die im 19. Jahrhundert entstandenen Gewerkschaften haben die sozialen und tariflichen Sicherheiten der Arbeit durch Kampf und Streiks erreicht. Krankengeld, tarifliche Entlohnung, Betriebsrenten und die Mitbestimmung wären ohne sie nicht möglich gewesen. Der Einbruch geschah durch das 3. Reich. Nach 1945 erfolgte eine Neugründung mit einer Einheitsgewerkschaft FDGB (DDR) und DGB (BRD).
Es gab ein differenziertes Verhältnis zu den christlichen Gewerkschaften. Der christliche Gewerkschaftsbund war als Dachverband im Kaiserreich entstanden und setzte seine Arbeit in der Weimarer Republik fort. Nach 1945 musste das Verhältnis zur Einheitsgewerkschaft, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, geklärt werden. Dies geschah innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland auf der Synode 1955 in Espelkamp.

Wortlaut der Entschließung, Seite 1

Wortlaut der Entschließung, Seite 2



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C.H.
Dezember 2012